Dienstag, 30. Juni 2015



Bushaltestelle ohne Häuschen. Nicht mal ne Bank. Aber Hauptsache du kennst dein Limit.

Montag, 29. Juni 2015



Im Regen allein gelassen... Aber egal, ich kann überall parken. Da, wo ich angekettet bin, ist mein Parkplatz. Hoffentlich werde ich auch wieder abgeholt, meine Reise soll hier noch nicht zu Ende sein!



Wir befinden uns irgendwo an einem Kreisverkehr, erste Ausfahrt: Hannover, Kassel, Braunschweig, zweite Ausfahrt: Hannover, Hameln. Zwei Wege nach Hannover - zwei Möglichkeiten, gleiches Ziel. Dritte Ausfahrt: Zentrum. Museen. Welche auch immer.
Oder man dreht einfach so lange seine Runden im Kreis, immer schneller, bis man irgendwann ganz von alleine aus der Bahn geworfen wird. Und hofft, dass man nicht im Industriegebiet landet. Sondern da wo es bitteschön schön ist. 
Aber wo sind wir denn gerade?
Hinweis unten rechts. 
Hi. 

Samstag, 27. Juni 2015



"Nothing behind me, everything ahead of me, as is ever so on the road." - Jack Kerouac

Freitag, 26. Juni 2015



Einsteigen oder nicht? Wegfahren oder da bleiben? That is the question.

Dienstag, 23. Juni 2015



In Zügen herrscht eine eigenartige Atmosphäre: Leute schauen auf Displays, selten auf Bücher, mit Kopfhörern, kaugummikauend, mit Tüten raschelnd, manchmal zu zweit, eher alleine, daher stumm und wollen nicht gestört werden. Sogar der Schaffner wird mit rollenden Augen und einem genervten Seufzen bedacht. Genauso wie kreischende Kinder, lärmende Lausbuben und telefonierende Träumer. Traue mich deshalb keine Fotos zu machen. Daher nur Füße. Unsichtbare Reisende.

Freitag, 19. Juni 2015



"All that is gold does not glitter, not all those who wander are lost."
J.R.R. Tolkien

Donnerstag, 18. Juni 2015




Oh du schönes Städtchen Hoheneggelsen! Du bist bestimmt sehr idyllisch und niedlich, so grün und ländlich wie du bist mit deinen kleinen Häuschen und Tieren und Menschen. Leider kenne ich dich unbedeutendes Fleckchen Erde nur von der Durchreise. Genauso, wie man andere Städte nur von Autobahnausfahrten kennt: Gütersloh, Bad Salzuflen, Rhynern, Hämelerwald, Königslutter (hier beliebig lange ergänzen) ...



Eine Parfümwolke schwebt vorbei. Nicht immer sind Mitreisende gewillt zu plaudern. In-di-vi-du-al-rei-sen-der - das Wort sagt ja schon alles.

Mittwoch, 17. Juni 2015




Auf Reisen fallen wir aus unseren Rollen. Wir verlassen die quadratischen Symmetrien unseres Zimmers und springen einfach so aus dem Fenster. Sogar Verbotsschilder haben das Recht dazu. Auch wenn dieses hier nicht sehr weit gekommen ist.

Dienstag, 16. Juni 2015



Dieser Zug fährt auf vertikalen Schienen hinauf. Es ist nämlich ein...



Wenn man hier durchgerollt ist, ist man sauberer als vorher. 

Samstag, 13. Juni 2015



Dieser Durchgang ist sehr schmal. Wenn die Häuser zu tief einatmen, zerquetschen sie dich in ihrer Mitte.

Montag, 8. Juni 2015



Manchmal muss man erst warten, bevor man weitergehen darf. 
Nur ganz kurz.
Kurz.
Geht so.
Lange.
Sehr lange. 
Wirklich echt super lange.
Zu lang?




Achtung! Hier wollen zwei durch. Halten dürfen sie aber nicht. Das ist absolut verboten.

Mittwoch, 3. Juni 2015



Transit station für Briefe. Und Müll.


Dienstag, 2. Juni 2015



Durchgang unmöglich gemacht.

Samstag, 30. Mai 2015



Nachts geht man anders durch die Straßen als am Tag.

... Außerdem kommt der Bus nicht.




Das Reisen beginnt an der Tür. Die man öffnet und hinter sich schließt. Man wird zurückkommen, außer man hat seinen Schlüssel drinnen vergessen oder verloren, man will auswandern, abhauen oder man zieht um. Für die meisten Reisen muss man zumindest das Haus verlassen. Wie oft dreht man sich an der Türschwelle nochmal um und überlegt, was man vergessen hat? Ist der Herd aus, die Balkontür zu? Türen machen uns das Weggehen bewusst. Sie trennen unsere Wohnung von den ganz alltäglichen Reisen. Hinter der Tür ist alles möglich. Hier draußen kann alles passieren. Öffne die Tür!

Mittwoch, 27. Mai 2015



Auf dem Rücken des Zebras überqueren wir jeden Tag die Straße. 
"Es läuft nicht weg."
"Manchmal bin ich mir da nicht so sicher."





                               Mission: Transit - impossible?

Dienstag, 26. Mai 2015



Menschen bewegen sich. Immer. Wohin? Sag du es mir!





Züge bringen uns von hier nach da, von nirgendwo nach irgendwo, von A nach B, von dort weit fort, schnell oder langsam, Hauptsache weit weg?






Wo geht das Ampelmännchen hin, wenn es Feierabend hat und die Lichter ausgehen? Schnappt es sich sein Fahrrad und radelt nach Hause zu seiner Ampelfrau? Und wer ist in der Ampel, wenn das Ampelmännchen über die Straße geht?